Prozessintegration

Dynamik in Perfektion – eine Hommage an den Kunden

Im Prinzip gleicht das Teamwork der Produktentstehung einem lebendigen Organismus. Die einzelnen Organe arbeiten in ihren Funktionen zwar weitgehend autark. Doch erst das reibungslose Zusammenspiel aller beteiligten Kompetenzen und Ressourcen pusht den Prozess auf neue Leistungsniveaus bei Innovation und Wirtschaftlichkeit. Wer A sagt, muss auch B sagen – wer vernetzt denkt, muss auch vernetzt handeln. Prozessintegration ist das Stichwort.

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Erfolg und Misserfolg der systemtechnischen Umsetzung eines PDM-/ PLM-Projektes hängen demnach wesentlich davon ab, die Prozesse ganzheitlich zu betrachten. Was aber sind Prozesse? Prozesse definieren sich vor allem über ihre Dynamik. Und die macht an einzelnen  Abteilungsgrenzen und ihren IT-Systemen nicht Halt. Daraus folgt für die Praxis des PDM-/ PLM-Designs: Nicht die eigentlichen Konstruktionsprozesse sind primär zu betrachten, sondern ihre Ein- und Ausgangsdaten – immerhin Treibstoff der Prozesse – sowie die Art und Weise, wie die Daten aufgenommen und weitergegeben werden. An das ERP-System (Enterprise Resource Planning), das TDM-System in der Werkzeugverwaltung oder an das unternehmensweite DMS-System (Dokumenten Management System). Damit scheint der Kern der Prozessintegration bereits erklärt: Nach der Analyse der erforderlichen Schnittstellen können die Player der Produktentstehung ihre Daten miteinander austauschen. Das mag ein befriedigendes Teilziel sein. Den Kern des Product Lifecycle Management trifft das jedoch nicht. Der Blick hinter die Kulissen erläutert das Warum.

Eine Schnittstelle ist im Wesentlichen dadurch charakterisiert, dass Informationen in einem bestimmten Format als Ergebnis eines Prozesses vorliegen oder in diesem Format aus Ausgangsinformationen für einen Prozess verwendet werden. Step beispielsweise ist per Definition eine Schnittstelle, die beschreibt, wie CAD-Daten verallgemeinert zu beschreiben sind, damit sie von Folgesystemen gelesen werden können. Auf dieser Basis wird heutzutage die Kommunikation unterschiedlicher CAD-Systeme bewerkstelligt. Da die eigentlichen Prozesse nicht unmittelbar miteinander agieren, sondern sich mit ihren spezialisierten Aufgabenstellungen befassen, besteht ein vergleichsweise hohes Qualitätsrisiko beim Datenverkehr. Tauschen Prozesse ihre Daten über derartige Schnittstellen aus, liegt ein Medienbruch vor, auch wenn es sich um elektronische Vorgänge handelt. Faustregel: Bei aller Flexibilität, die Schnittstellen scheinbar bieten, sollten sie bei PDM-/ PLM-Konzepten vermieden werden, wo immer dies möglich ist. Werden demgegenüber Prozesse integriert, arbeitet man mit physikalisch identischen Informationen. Das sicherlich stärkste Argument in punkto Datenkonsistenz.

Klar ist unterdessen auch, dass integrierte Prozesse nur in integrierten Systemen abgebildet und abgewickelt werden können. Cideon hat vollen Zugriff auf das Portfolio integrierter Systemlösungen, die unternehmensspezifische Herausforderungen ganz individuell mit den Vorzügen standardisierter Produkte bedienen. Das hört sich nicht nur sehr gut an. Das funktioniert auch in der Praxis exzellent. Und das seit Jahren.

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