Integrierte IT-Systeme – das Perpetuum mobile der modernen Fertigung
Über die digitale Transformation ist schon so viel gesagt und geschrieben worden, dass es mitunter schwer fällt, Dichtung und Wahrheit auseinander zu halten. Auf dem Boden der Tatsachen bleibt zu konstatieren: Die Fertigungsfabrik, ihre Produkte und Prozesse gibt es heutzutage nur noch im Doppelpack – analog und auf dem Rechner. Beides zu betreiben, kann die Sache genau dann vereinfachen und profitabler gestalten, wenn das digitale Abbild die reale Welt wie ein Schweizer Uhrwerk antreibt.
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Dass in den IT-Landschaften rund um den Globus ein Rad ins andere greift, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Denn der Siegeszug von Spezialisten-Software in den 80er und 90er Jahren trieb einzelne Abteilungen zwar auf unerreichte Effizienzlevel, ebenso aber in die Isolation. Insellösungen in Entwicklung und Konstruktion, Materialwirtschaft und Fertigung, Vertrieb und Verwaltung bringen heute nicht nur ein erhebliches Fehlerrisiko und Wartezeiten beim Datentransfer mit sich. Ganz abgesehen von teurer Schnittstellenpflege. Sie sind de facto auch überholt, weil die Arbeitsteilung analog zu den modernen Prozessen, Methoden und Verfahren nicht stringent sequenziell, also nacheinander, sondern auch auf IT-Seite kollaborativ und interdisziplinär organisiert sein muss. Wenn viele Experten zeitgleich an ein- und demselben Projekt in integrativen Prozessen zusammen arbeiten, braucht es integrierte IT-Systeme. Sie „produzieren“ einen durchgängigen, konsistenten, verständlichen und allzeit nachvollziehbarer Informationsfluss als unverzichtbare Arbeitsgrundlage.
Cideon entwickelt und implementiert seit über zwei Jahrzehnten industrieerprobte Integrationslösungen, die die maximale Verzahnung einzelner Disziplinen gewährleisten. Das sorgt für beides: effektives, zukunftsfähiges Teamwork und höchste individuelle Produktivität in der gewohnten Arbeitsumgebung.
Integration ist alles. Denn dann lassen sich kurze Liefertermine bei geringen Losgrößen halten. Dann entstehen saubere, transparente Dokumentationen, die im gesamten Produktlebenszyklus verfügbar sind. Dann lassen sich die wirklich großen Effizienzpotenziale in ohnehin vernetzten End-to-end-Prozessen von CAD und CAE über PDM bis ERP heben. Dann sorgt Transparenz für fundierte unternehmerische Entscheidung und Steuerung. Dann haben Fertigungsbetriebe auch Jahre später noch vollen, unabhängigen Zugriff auf Spezialisten-Know-how.